Obwohl es noch bis zu unserer Abfahrt weiterstürmte, ist tatsächlich ein Wunder geschehen: Unsere Fähre ist wirklich gekommen! Und nachdem wir bei verdammt starkem Seegang (der Akkajaure ist auch ein verdammt großer See, es stürmte wie gesagt und die Fähre fuhr noch den Umweg über Vaisaluokta) den Akkajaure überquert haben, haben wir auch tatsächlich alle Anschlüsse bekommen, so dass ich diese Zeilen jetzt im gemütlich schaukelnden Nachtzug von Boden nach Stockholm schreibe.
Nachtrag: Unsere Rückfahrt verlief dann auch insgesamt erstaunlich problemlos. Von Änonjálmme sind wir wie gesagt mit dem Boot nach Ritsem gefahren und von dort mit dem Bus (der selben Linie wie auf der Hinfahrt) nach Gällivare. Dann ging es zu erst mit einem kleineren Zug nach Boden, wo wir in den oben schon erwähnten Nachtzug nach Stockholm umstiegen. Da wir natürlich wieder zu knausrig für Schlaf- oder Liegeplätze waren, wurde die Nacht mehr oder weniger geruhsam im Sitzen verbracht. Von Stockholm gings dann mit dem X2000 nach Kopenhagen und von da mit einem EC nach Flensburg. Von da war es dann auch nicht mehr wirklich weit (zumindest in den Maßstäben dieser ganzen Fahrt gemessen) bis ins heimische Bielefeld.














