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:: lappland'04 > 03.-06.08.

:: saltoluokta - ávtsasjvágge - sitojaure

4. bis 7. Tag: Anreise mit Zug und Bus über Gällivare zum Anleger in Kebnats und mit dem STF-Boot (90 SEK, ermäßigt 60) rüber nach Saltoluokta. Dann von Saltoluokta ins Ávtsasjvágge und von dort bis zum Sitojaure.

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:: tagebuch

Endgültig angekommen in Lappland sind wir am 3.8., da hat uns der Bus der Länstrafiken i Norrbotten (Linje 93) in Kebnats abgesetzt und wir sind mit dem Boot rüber nach Saltoluokta. Da haben wir ein Stück weit von den Hütten entfernt fast direkt am Strand unser Lager aufgeschlagen.

Am nächsten Tag haben uns in unserem Leichtsinn gesagt "Ach, lassen wir doch Zelte und Gepäck hier und gehen 'mal eben' auf den Berg da hinten!" (Lulep Gierkav oder so ähnlich hieß er).

Gesagt, getan. Und wir haben es sogar tatsächlich geschafft, wir sind oben (ganz oben!) angekommen, auch wenn es zu einer langwierigen und ziemlich mörderischen Aktion ausartete. Was aber auch an unserer Querfeldein-Streckenwahl lag und an der Tatsache, dass wir etwas zu wenig Flüssigkeit mitgenommen hatten. Nachdem wir es erschöpft, aber glücklich wieder zu den Zelten zurück geschafft hatten, sind wir in dieser Nacht auch noch in unseren schönen Strandlager geblieben.

Am 5.8. ging es dann also richtig los mit dem Kungsleden. Da der Aufstieg hinter Saltoluokta doch anstrengender war, als wir erwartet hatten, kamen wir an diesem Tag nicht mehr wirklich weit und schlugen unsere Zelte auf einer kleinen Anhöhe zwischen einigen krummen und schiefen Birken im Ávtsasjvágge auf. Das Gruppen-Du wurde noch durch ein leckeres Essen (Reis + Kartoffelbrei + Zwiebelsoße) und eine Runde "Ein solches Ding" etwas erheitert. David B.'s Hüfte(n) hatten an diesem Tag etwas (bzw. sehr) zu schmerzen angefangen, am nächsten Tag taten sie das immer noch, aber es wurde immer besser.

An besagtem nächsten Tag liefen wir dann bis zur Sami-Siedlung an der Sitojaure-Hütte, wo man uns nach dem Versprechen, am nächsten Tag mit dem Motorboot überzusetzen, auf einer schönen Wiese am See (mit Feuerstelle) zelten ließ. Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, bat uns einer der Sami um Hilfe, da sein Quad mit großem Anhänger beim Durchqueren eines kleinen Flußes im schlammigen Ufer stecken geblieben war. Gemeinsam schafften wir es auch, das Gefährt zu befreien, nur Daniel nahm dabei ein unbeabsichtigtes Fußbad im kalten Wasser. Die Mücken waren so dicht am Wasser natürlich ziemlich grausam.

- David K.
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